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eröffnten die Franzosen von Tersatto aus ihr Feuer auf die Engländer, die sich in Fiume
festgesetzt hatten, worauf diese Fiume zu plündern begannen und dem öffentlichen und
Privateigenthum großen Schaden zufügten. Die Ölschiffe im Hafen der Fiumara wurden
in Brand gesteckt und die Stadt schwebte in Feuersgefahr. Als ein schöner Zug in der
Geschichte Fiumes ist aus diesen Tagen das Unternehmen einer jungen Fiumaner Dame,
Karoline Bellenich, ausgezeichnet, die sich schwarz gekleidet mit einem Begleiter zu deni
Kommandanten des englischen Geschwaders in dessen Hauptquartier begab und Fürbitte
für die Stadt einlegte. Sie hatte Erfolg, Freemantle gab die entsprechenden Befehle und
die englische Escadre segelte am dritten Tage nach der Bucht von Buccari ab, um ihre
Verwüstungen dort fortzusetzen.
Im folgenden Monat gestaltetensichdieVerhältnissegünstigerundder26. August 1813
gab endlich der Stadt Fiume ihre Freiheit zurück. Die Truppen des Generals Nugent
zwangen die Franzosen, Fiume zu räumen; nach verschiedenen Scharmützeln zogen sie
ans dem Küstenlande ab und auch mit dem kurzlebigen „Königreich Jllyrien" war es
zu Ende. Im Jahre 1816 besuchte Franz I. persönlich das wiedergewonnene Fiume
und diesem Besuche folgte im Jahre 1818 der des Kronprinzen Ferdinand.