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Napoleonschen Zeit machte sich die Nothwendigkeit dieser Biirgerwehr wieder fühlbar und
1808 verpflichtet ein Gesetz (Z. 13 des 2. Gesetzartikels) die Städte zur Errichtung und
Erhaltung solcher Milizen (eotiortos). Nach 1815, während des langen Friedens, wurden
diese Truppen zur leeren Paradesache. Ihre Überlieferung erhielt sich noch auf der
Schießstätte, einem Unterhaltungsort, der sich zu Anfang dieses Jahrhunderts am Ende
der Schiitzengasse (Uövös^-ntern) befand. 1848 erschien die auf breiterer Basis errichtete
Der Rathhausplatz zu Pest während der Überschwemmung im Jahre 1838.
Nationalgarde in Budapest als Fortsetzung der früheren Bürgerwehr, in der Provinz
eine ganz neue Einrichtung.
Seit 1820 beginnt Pest der Mittelpunkt des geistigeil Lebens in Ungarn zu werden.
Früher lebten die vaterländischen Schriftsteller im Lande zerstreut und ließen ihre Werke
in Kaschau, Klausenburg, Preßbnrg, Wien erscheinen, jetzt aber gaben die feurigen jungen
Streiter der Literatur: Karl Kisfalady, Vvrösmarth, Bajza, Andreas Fay und Andere,
ihre Schriften in Pest heraus. Die Buchdruckereien von Trattner und Länderer vereinigen
hier den größten Theil des Büchermarktes durch Herausgabe neuer Bücher, Kalender,
eleganter Almanache. Das Blatt Knlesärs ,»kmni es külloläi tnäositäsoü- (In- und
ausländische Berichte) und Georg Fejers Revue /Inäomn^os (Wissen-