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ausgehend, zieht sich der südwestlichen Seite des Festungsberges entlang ein großes, tiefes
Thal, durchschneidet die Stadt an dem neuen Comitatshause vorbei und mündet vor der
Stadt neben dem Pulverthurm auf die Balatonfüreder Straße. Auf den steilen südwest
lichen Hängen und Terrassen dieses tiefen Thales ist der sogenannte Jernsalemsberger
Theil der Stadt erbaut. Hier haben die Reformirten ihre alte große Kirche, sowie Pfarr
haus und Schule, hier stehen Kloster und Kirche der Englischen Fräulein, durch Bischof
Ranolder in schöner Gothik errichtet. Am Fuße des Jerusalemsberges steht das hübsche,
Römische Straße am Kikeri-See.
gleichfalls von Bischof Ranolder erbaute Kloster der Grauen Schwestern und daneben die
Anna-Kapelle. Der größte Theil der Stadt aber liegt auf dem Plateau zwischen dem
nordwärts abschwenkenden Sed-Thal und der südwärts ziehenden Balatonfüreder Straße;
diese Hochfläche führt die Namen Taborällas und Cserhät. Hier befindet sich der große
Markt, der stattliche israelitische Tenipel, die kleine Kirche der Lutheraner nebst ihrem
Pfarrhause, das Krankenhaus, der Friedhof und am Fuße der Höhe das neue, schöne
Comitatshaus. Die Zahl der Bewohner betrügt etwa 13.000; die meisten sind durch den
Niedergang des Kleingewerbes ziemlich verarmt und erwerben das tägliche Brot im
Taglohne und mit der nicht gerade ausgiebigen Feldarbeit.