Hügeln gelagert, das belebte, rührige Paks
— vor alters Pakos, — ein Uferplatz von
großen: Verkehr mit dem Kalocsaer Alföld.
Ehedem war es königliche Domäne und gehörte
dann dem Pakoser Zweige des Hauses Ratold,
gegenwärtig ist es Compossessoratsbesitz. Feuer
und Wasser setzen der unachtsamen Bevölkerung
häufig zu, aber sie weiß sich zu helfen und rafft
sich bald wieder auf, nach vielen Seiten greift
ihr Geschäft um sich, die Weinberge, das Treiben Thurm der einstigen Mte>.
der Wochen- und Jahrmärkte, der Handel zn
Land und Wasser kommen ihr zu Hilfe. In weitem Gebiet ist die Stadt von Puszten
gehöften umgeben. Bemerkenswerth sind eine Bergsenkung im Norden der Stadt und die
bei niederem Wasserstand aus den Tiefen der Donau auftauchenden ausgedehnten Mauern
und Gewölbe von Baulichkeiten aus der Römerzeit. Geschichtlich denkwürdig ist die
Begegnung des Kalocsaer Erzbischofs Paul Szechenhi mit Franz Naköczi ll. in Paks,
wo der Erzbischof dem Fürsten seinen Friedensantrag stellte, den aber Räköczi aus
Rücksicht auf die verbündeten Stände nicht annahm. Unterhalb Paks erstrecken sich von