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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 6

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ersten Jahrzehnten der Niederlassung errichtet wurde; ferner die Landes-Strafanstalt, die 
vor hundert Jahren an der Stelle erbaut wurde, wo zurZeit der siebenbürgischenFürstendas 
vielgenannteMartinuzzi'scheSchloß gestanden, dessenMauern und Basteien zum Theil in den 
Bau einbezogen sind. Die neuesten Gebäude von monumentalem Charakter sind: das staat 
liche Obergymnasium in griechischem Stil und die ausgedehnte Kaserne der Honvedhußaren. 
Ein Armenier. 
Das Wappen der königlichen Freistadt Szamos-Üjvar zeigt den Doppeladler, 
zwischen dessen beiden Köpfen sich ein Kreuz erhebt. Dieses Wappen erinnert an die 
orientalische Urheimat der Armenier. Auf orientalischen Geweben und Medaillen kommt 
der Doppeladler schon im VI. und VII. Jahrhundert vor. Im oströmischen Reiche wurde 
er zuerst von den in Byzanz zur Herrschaft gelangten armenischen Kaisern in ihrem 
Wappen geführt, als Zeichen ihrer Macht über Osten und Westen. Dieses Natwnal- 
wappen nahmen die von Ani ausgewanderten Armenier auch in die Krim und dann in 
die Walachei mit. In der Walachei sieht man noch seht an ihrer Kirche zu Ardschisch, 
sowie an zwei Siegeln dieser Stadt, die im Archiv zu Bukarest verwahrt sind, den 
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