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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 6

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Friedensjahre benützte, nrn 1563 den Wiederaufbau seiner Kirche zu Ende zu führen. 
Gleichzeitig bauten die Protestanten auch eine Schule und die Befestigungen wurden 
wesentlich verstärkt. Damals trat auch in Handel und Wandel ein großer Umschwung em, 
da die Entdeckung des Seeweges nach Ostindien dem Orienthandel andere Wege wies, so 
daß Handel und Gewerbe von Bistritz sich immer mehr in die localen Grenzen zurückzogen. 
In den stürmischen Zeitläuften, die nun in der Geschichte Siebenbürgens folgten, 
hatte auch Bistritz sein Theil von Unbilden zu tragen. Im Jahre 1602 wurde es durch 
Sachsen aus der Gegend von Bistritz: Bursche und Mädchen aus Jäd. 
Basta zerstört, zur Strafe, weil es sich Sigismund Bäthory angeschlossen hatte. Später 
kamen immer neue verheerende Einfälle der Türken und Tataren, die meist auch Pestilenz 
im Gefolge hatten; und im Jahre 1705 wurde es durch Lorenz Pekry, den General 
Franz Räköczys II., verwüstet. Die letzte Calamität war die von 1717, als die Tataren 
zum letzten Male ins Land einbrachen. Jetzt ist es eine Stadt von modernem Gepräge 
und sichtlichem Wohlstand; nur die alte Kirche und die Arkaden des „Büzaszer" 
(Schranne) lassen den Fremden ahnen, daß er auf altem Culturboden wandelt. (Über die 
bedeutenderen alten Bauwerke von Bistritz siehe den Aufsatz: „Bangeschichtliche Denkmäler
	        
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