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noch sichtbaren großen Verhaue aus früherer Zeit, als der Schwefelkies noch nicht
industriell verwerthet werden konnte, die aber des Goldes wegen eröffnet wurden.
Gegenwärtig gehört die Grube der Zalatnaer Schwefelkies-Jndustrie-Actiengesellschaft,
deren Product (jährlich
400 bis 600 Waggon
ladungen) an die Kron-
städter Schwefelsäure-
und Kunstdüngerfabrik
geliefert wird, von wo
die Schwefelsäure in
die Petrvleumraffinerien
und Tuchfabriken, der
Kunstdünger aber in
die Znckerrübengegen-
den gelangt.
Ein anderer wich
tiger Zweig des Berg
baues wurde gleichfalls
bei Zalatna, in den zum
Ompolythale nieder
steigenden Bergen Dum-
brava und Boboja
betrieben. Hier wurde
nämlich Zinnober
schwefel, beziehungs
weise Schwcfelqneck-
silber gewonnen. Es ist
erstaunlich, wie aus
diesen beiden Bergen
Jahrhunderte hindurch Nagy-Äg und der Franzens-Erbstollen.
auf schlichte Bauernart
Quecksilber gewonnen werden konnte, die französische Gesellschaft aber, die in letzter Zeit
diese Production in die Hand nahm und sie mit Öfen nach modernen Gewinnungs
methoden betrieb, bisher keinen Erfolg aufweisen konnte und den Betrieb eingestellt hat.
Wir überschreiten nun die Wasserscheide, um in das Bergrevier von Körösbänya
zu gelangen. Hier arbeitet jetzt die nach der Zahl ihrer Arbeiter, der Zweckmäßigkeit