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(mit Ausnahme der hauptstädtischen) und ihre verschiedene Lebensweise lieferten. Dem
nach gab es:
Zahl der Zigeuner
Landestheile
Am linken User der Donau .
Am rechten Ufer der Donau
Im Donau-Theiß-Becken .
Am rechten Ufer der Theiß .
Am linken Ufer der Theiß .
Im Theiß-Maros-Winkel ,
In Siebenbürgen . . . .
(Detenirt waren)
Dauernd
ansässige
19.554
17.781
20.433
26.707
32.036
29.695
97.235
An einem
Orte längere
Zeit weilende
872
3.617
1.159
2.275
3.392
2.666
5.925
Wandernde Summe
488
13.99
736
594
908
2.939
1.874
20.905
22.797
22.328
30.076
36336
35.300
105.034
2.164
Summe
243.432
20.406
8.938
274.940
Im Procentualm Verhältniß zur Gesammtbevölkerung gibt es die meisten Zigeuner
in den Comitaten: Groß-Kokel 1037, Klein-Kokel 7 17, Maros-Torda 6'49, Hermann
stadt 030, Fogaras 5 42, Udvarhely 021, Bistritz-Naßöd 5'08, Torda-Aranyos 4 43,
Klausenburg 4 26, Unter-Albenser 4 22, Kronstadt 3 57, Gömör 3'8, Hunyad 3 17,
Szolnok-Doboka 1 83, Häromßek 2 65, Krassö-Szöreny 2 63, Szilägy 2 56, Abauj-
Torna 2 43, Szatmär 2'41, Ugoesa 2'38 Procent. Die kleinsten Verhältnißzahlen
weisen ans: Zala 0 47, Wieselburg 041 und Ärva 0 25. Unter den Städten mit
Municipalrecht haben die größten Verhältnißzahlen: Maros-Väsarhely 3 68, Arad 2 38,
Szatmär-Nemeti 231, Klausenburg 225, Komorn 1 75 Procent. In Preßburg,
Maria-Theresiopel und Fünfkirchen kommt noch nicht ein Zigeuner auf 1000 Einwohner.
Unter den Städten mit geordnetem Magistrat stehen die siebenbürgischen voran,
und zwar: Felvincz 1208, Hatßeg 1053, Elisabethstadt 1034, Kolozs 026,
Abrudbänya 041 Procent.
Bei der Zusammenschreibung der Zigeuner wurden im ganzen Lande insgesammt
in 7962 Gemeinden Zigeuner gefunden. In mehr als der Hälfte derselben wohnten sie
von der übrigen Bevölkerung getrennt, und zwar in regelrechten Wohnhäusern: von den
ansässigen Zigeunern 65, von den halbansässigen 405, von den wandernden 11 Procent:
in Erdhütten wohnten: von den ansässigen 33, von den halbansässigen 44'5, von den
wandernden 105 Procent. Die übrigen hausten, selbst im Winter, in Zelten, Höhlen
n. s. w. Von den schulpflichtigen Kindern besuchten etwa 70 Procent keine Schule; diese
Zahl fiel in der Gegend zwischen Donau und Theiß auf 51, hob sich aber am linken Ufer
der Theiß auf 82 Procent. Des Lesens und Schreibens kundig waren von dem gesammten
Zigeunervolke über 6 Jahre 05 Procent.