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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 6

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neun großen und etlichen kleineren Gebäuden tannenumkränzt im länglichen Thalgrnnde 
ruht. Das Marilla-Thal hat 704 Meter Meereshöhe. Es ist rings von gewaltigen 
Nadelwäldern umschattet, die es durchaus gegen Wind und Staub schützen. Dank dieser 
günstigen Lage steht die Natur hier schon im Mai in voller Pracht, aber der Sommer ist 
doch nicht unerträglich heiß, vielmehr mild. Anfangs bestand die Ansiedlung nur aus 
zwei Häusern und wurde 1880 auf Anregung des Groß-Becskereker Arztes Hoffenreich 
Die Fubrikswerke zu Anina. 
durch eine Privatgesellschaft gegründet. Jetzt werden im Thale alljährlich neue Häuser 
gebaut und es halten sich da jedes Jahr 250 bis 300 Kranke ständig auf, während der 
Sommer 600 bis 700 Curgäste bringt. Die Anlage befindet sich auf dem Gebiete der 
Österreichisch-ungarischen Staatseisenbahn-Gesellschaft und geht nach 70 Jahren mit dem 
ganzen b'ninlns iimtrnelns in ihren Besitz über. Der Kranke findet in Manila sämmtliche, 
der ärztlichen Wissenschaft bekannte Cnreinrichtungen für leidende Athmungsorgane und 
Nerven, und zwar in musterhafter Einrichtung und Anwendung. Die Umgebung aber ist 
überreich an schönen Ansflugspunkten. Die Länge der wohlgepflegten Wege, die sich 
durch den dichten Wald schlängeln, betragt vier Meilen.
	        
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