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Full text : Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 6

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Königin  Elisabeth  wohnte,  als  sie  diese  Quellen  gebrauchte.  Am  rechten  Csernanfer
erhebt  sich  das  glänzend  eingerichtete  Szapary-Bad,  ein  französischer  Renaissancebau  von
184  Meter  Länge,  mit  einer  gewaltigen  Kuppel  gekrönt.  Eine  schlanke  Eisenbrücke  führt
von  hier  nach  der  Gisela-Promenade  am  linken  Csernanfer.
Die  Umgebungen  von  Herculesbad  sind  sehr  reich  an  den  schönsten  Ausflugs-Punkten.
  Vom  linken  Ufer  der  Cserna  windet  sich  ein  Weg  zur  Schneller-Höhe  hinan,

Das  Csernathal  in  der  Nähe  von  Orsova.

die  der  k.  und  k.  General  Schneller  dem  großen  Publicum  zugänglich  gemacht  hat.  Weiterhin ­
  liegt  die  sogenannte  „Räuberhöhle",  die  aus  zwei  riesigen  Höhlungen  besteht  und
dem  Volke  zu  unzähligen  Sagen  Anlaß  geboten  hat.  Nahebei  trifft  man  die  „Schwitzhöhle", ­
  eine  Felsenspalte,  der  warmes  Gas  entströmt  und  die  das  Volk  als  natürliches
Schwitzbad  zu  benützen  pflegt.  Am  rechten  Ufer  erhebt  sich  der  Domogled.  Hier  pflegt
man  zum  sogenannten  „Weißen  Kreuz"  zu  wandern,  Rüstigere  erklimmen  aber  auch  den
Gipfel,  der  die  Wasserscheide  zwischen  Ungarn  und  Rumänien  bildet.
Ungarn  VI.

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