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Full text : Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 1

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Im  Feldzug  1848  bis  1849  aber  folgte  dem  Heere  nebst  mehreren  Schlachtliedern
(darunter  eine  Marseillaise  mit  ungarischem  Text)  unter  den  die  Kriegslust  anfachenden
Gesängen  zumeist  das  folgende  Lied:
„Brennt  die  Hütte,  kracht  das  Röhricht,
Preß  die  Braune  an  dich  gehörig!"
—  „Bis  ich  da  die  Braune  herze,
Dort  die  Blonde  ich  mir  verscherze."

„Eisig  glatt  der  Weg  ..

Denn  das  Lied:
„Lajos  Bäcsi  *  ließ  uns  wissen,
Thät  ein  paar  Regimenter  missen"  —
entstand,  wie  schon  seine  trübselige  Stimmung  verräth,  erst  gegen  Ende  des  Feldzugs  und
kurz  nachher  sang  man  nur  noch:
„Einst  uns  doch  der  Morgen  lacht,
Ewig  bleibt  es  doch  nicht  Nacht."
Dieses  Lied  hat  Karl  Böka  dem  General  Paskiewitsch  vorgespielt,  als  derselbe  sich  in
Debreczin  aufhielt.  Und  als  endlich  Alles  vorüber  war,  hielt  immer  noch  das  Volkslied
den  magyarischen  Geist  aufrecht.

*  Onkel  Ludwig.
            
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