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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 1

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hielt er sich lange auf und so zog er im Laude umher, bis endlich sein Geigenbogen die 
alte Macht einzubnßen begann und er schließlich am Heghalja-Gebirge ans seinen 
Grabstein stieß. 
Über Anton Csermäk wissen wir weit weniger. Man schreibt ihm böhmischen oder 
mährischen Ursprung zu und will ihn romantischer Weise als Kind der Liebe irgend eines 
Johann Bihari. 
Magnaten gelten lassen. Csermäk begann im letzten Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts 
sich mit ungarischer Musik zu beschäftigen, seine noch erhaltenen Werke bekunden ein 
starkes Talent und mehr künstlerische Gestaltungskraft, als bei seinen Zeitgenossen zu 
finden war. Er handhabte seine Geige ebenso meisterhaft wie Lavotta. Auch er war 
Kapellmeister zu Jäszö, doch verdüsterte sich sein Gemüth, so daß er zeitweilig in stillem 
Irrsinn dahinlebte. Seine Frau verließ er und pilgerte wie Lavotta von Ort zu Ort, in 
klaren Augenblicken hinreißend durch sein Geigenspiel. Endlich starb er, gänzlich verkommen, 
zu Veszprim 1823.
	        
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