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Details und rohe Formen charakterisirt, die Kapelle jedoch und die Thüre des Königssaales
weisen gewähltere gothische Formen auf.
Außer den Burgen sind ans der gothischen Bauperiode wenig weltliche Gebäude
erhalten geblieben. Den durch deutsche Ankömmlinge gegründeten Städten dienten
Anfangs als Schutz die dicht aneinander gereihten, schmalen und tiefen Holzhäuser, die den
mehr oder weniger regelmäßigen, länglich viereckigen oder runden Hauptplatz ringförmig
umschlossen. Daher die Bezeichnung „Ring" für den Markt. Diese Anordnung weisen
manche Städte noch jetzt auf, unter ihnen: Neusohl, Kremnitz, Leutschau, Eperies, Kaschan,
Zölyomvär bei Altsohl.
Rosenau u. a. Am charakteristischsten und Dank ihrer Regelmäßigkeit gefälligsten sicht man
sie in Bries (Breznöbanya), wo Kirche und Rathhaus am Hauptplatz stehen, -späterhin, in
der zweiten Hälfte des XIII. Jahrhunderts, als die Bürgerschaft sich gekräftigt hatte, traten
steinerne Häuser an die Stelle der hölzernen und die Städte umgürteten sich mit thurm
bewehrten Steinmauern. In den Bergstädten setzte der plötzliche Aufschwung der Wohl
habenheit breite Häuser an die Stelle der schmalen; mehrere solche stehen noch jetzt an den
Hauptplätzen zu Kremnitz, Schemnitz und Nensohl. Sie haben mitunter ihre ursprüngliche
Anordnung bewahrt; der größte Theil des Erdgeschoßes ist eine geräumige, flach gewölbte
Halle, aus der zwei Treppen, einerseits in den Oberstock hinauf, anderseits in den Keller
hinabführen, während längs der Wand in Nischen Steinbünke stehen. An Umgestaltungen
Ungarn V.