Skip to main content Jump to sidebar
MAK

Full text : Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 5, 1. Abtheilung

Das  Waagthal  bei  Sillein.

„Meerangen",  die  in  neuerer  Zeit  auch  schon  das  Interesse  ausländischer  Touristen  erregen.
Beinahe  parallel  mit  der  Hohen  Tatra  verläuft  in  westöstlicher  Richtung  die  Niedere
Tatra  (Alacsony  Tatra),  zwischen  der  oberen  Waag  und  der  oberen  Gran,  während  die
übrigen  Berggrnppen,  so  der  Ostroski-Vepor,  die  große  und  kleine  Fätra,  die  an  der
westlichen  Landesgrenze  gelegenen  Beskiden  und  kleinen  Karpathen,  gegen  Südwest
hinabziehen  und  schließlich  in  den  am  Rande  der  großen  Ebene  anfgereihten  Gebirgen
Cserhät,  Matra  und  Bnkk  ihre  Richtung  wieder  nach  Nordost  nehmen.  Außer  der
Tatra  gehören  die  Beskiden  und  kleinen  Karpathen  zu  den  Grenzgebirgen.  Die  Beskiden
sind  mit  reichen  Waldungen  bedeckt,  ihre  Thäler  und  Ebenen  jedoch  wenig  fruchtbar  und
daher  dünn  bevölkert.  Nach  Mähren  und  lLchlesien  hin  entsenden  sie  längere  Anvläustr,
wahrend  ihnen  auf  der  galizischen  Seite  eher  eine  Hügelgegend  vorgelagert  ist.  Die  übrigen
Berge  der  inneren  Gruppen  steigen  staffelförmig  auf  und  sind  weniger  hoch,  alv  die
Grenzgebirge,  dazu  auch  anders  gebaut.  Neben  Granit  und  Gneis  kommen  hier  auch
Trachyt  und  Basalt  vor.  Den  längsten  Fortsatz  nach  Süden  bildet  das  Nögräder  Gebirge,
dessen  letzter,  schon  der  Donau  naherückender  Gipfel,  der  über  Waitzen  aussteigende  Naß  äl,
auch  von  Budapest  ans  zu  sehen  ist.  Das  Matragebirge  fällt  steil  gegen  die  Ebene  ab,
allein  auch  seine  an  die  benachbarten  Berggruppen  stoßenden  Lheilc  haben  nicht  gerade
sanfte  Neigungen  und  die  Bergflanken  fallen  größtentheils  in  Wuchtige  Thaler  hinab.
Die  Thalwindungen  zwischen  den  Bergen  und  die  Gewässer,  die  ihren  Schoos;
durchziehen,  sind  im  Allgemeinen  gleichfalls  parallel  und  laufen  erst  in  vstwestlicher,  dann
in  südlicher  Richtung  der  Dvnau  zu.  Nur  in  der  Nähe  des  erwähnten  Senkungsgebiets
laufen  die  Nebenflüsse  der  Theiß:  Sajö,  Hernäd  und  Zaghva  in  entgegengesetzter  Richtung
nach  Osten  und  Süden.  Bon  den  größeren  Flüssen  haben  nur  die  Neutra  (Nyitra),  Gran
(Garam)  und  Eipcl(Jpvly)  ihre  Quellen  fern  vvn  der  Hohen  Tatra.  Diese  machen  m  ihrem
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.