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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 5, 1. Abtheilung

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Nördlich der ungarischen Staatsbahn liegen die Orte Pnßta Födemes, Kis- 
und Nagy-Macsed; nördlich von Galanta die Orte Nebojßa, Barakony, Väga und 
Vag-Szerdahely; letzteres bestand schon 1313 und hieß früher Szcnt-Jakabegyhäza. 
Das in Nebvjßa gewonnene Stärkemehl wird nach englischen, deutschen, italienischen und 
russischen Märkten versendet, während die Weidenflechtereien von Vaga (Wagenkörbe 
und andere Korbwaren) in der Umgegend starken Absatz finden. Südöstlich von Galanta 
Das Schloß zu Galänta. 
liegen die Dörfer Kajal und Tös-Nyärasd, südlich zwischen dem Feketeviz und der 
Kleinen Donau die Gemeinden Tallös, Nagy-Födemes und Nädßeg. In Nagy- 
Födemes werden aus Binseu, in Nadßeg aus Stroh Blatten, Stühle, Bienenkörbe, 
Brotkörbe und andere Gegenstände geflochten. Zwischen dem Feketeviz und Dndväg liegen 
die Orte Vezekeny, Nyek, Kossut, Hegy, Vizkelet und Taksony. Am Dudvag liegt 
ferner Hidaskürth, dann zwischen dem Dndväg, beziehungsweise Särd und der Waag 
die Orte Taksony,Felsö- und Alsö-Szeli, Deäki, Pered, Zsigard, Kirälyrev und 
Bersin. Von diesen ist Taksony als Gut der Prestburger Burgknechte schon 1138 bekannt; 
Szeli wird gleichfalls schon im XII. Jahrhundert erwähnt. Bedeutender ist Dcaki, 
Ungar» V. ^
	        
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