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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 5, 1. Abtheilung

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Die Ugocsaer Ebene bei KiMyhaza. 
Sätoralja-Ujhely die Linie nach Przemysl, bei Batyu die über Munkäcs nach Strij und 
bei Märamaros-Sziget die nach Kolomea. Die zweite von diesen, die sogenannte Linie 
Munkäcs-Strij, durchzieht besonders schöne, malerische Gegenden des Karpathenlandes 
und ist auch in militärischer Hinsicht von höchster Wichtigkeit. So sind gegenwärtig schon 
so viel wie sümmtliche bedeutendere Ortschaften des Oberlandes mit der Eisenbahn 
zu erreichen. 
Außer der Eisenbahn sind nvch andere volkswirthschaftliche Faktoren thätig, um die 
materielle Lage des Oberlandes zu verbessern. Der westliche Theil ist auch in dieser Hin 
sicht besser daran, da ihm zwei nicht unwichtige neue Erwerbsquellen erwachsen sind: die 
Badeorte und das Touristenthnm. Mehrere Bäder, so Schmecks (Tatrafüred), Trentschin- 
Teplitz, Pistyan (Pöstyen), Szliacs, Vihnye, Koritnyicza, Bartfeld (Bärtfa) u. A. sind 
auch im Anslande bekannt; ncuestens sind auf der Hohen Tatra und in ihrer Umgebung 
eine ganze Menge Badeanlagen und Sommerfrischen entstanden, wodurch das Aussehen 
der Gegend sich für die zwei bis drei Sommermonate völlig verändert hat. An der Plan 
mäßigen Hebung dieses Lebens arbeiten der nngarlündische Karpathenverein, der sich schon 
seit dreißig Jahren um die Bekanntmachung der Hohen Tatra bemüht, und der Budapcster 
Touristenclub, der dem großen Publikum die genauere Bekanntschaft anderer Theile der 
Karpathen, namentlich des Waagthales, der Mätra- und der Szittnya-Gegend vermittelt 
hat. Beide Vereine geben Zeitschriften und Reisebücher heraus, rufen Museen ins Leben, 
legen im Gebirge Wege an, errichten Unterkunftshütten und bilden Führer aus. Eine ihrer 
bedeutendsten Schöpfungen ist der an den Abhängen der Hohen Tatra mit staatlicher 
Unterstützung angelegte schöne Tonristenweg von vierzig Kilometer Länge, der von 
Barlangliget bis zum Csorbaer See geht und unterwegs die wichtigsten Sommer- und 
Badestationen berührt. Es soll übrigens nicht unerwähnt bleiben, daß das Oberland im
	        
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