nach deren Aussterben es im Wege der weiblichen Linie an die Familie Csaky überging;
im Jahre 1849 wurde es durch die Scharen Hurbäns verwüstet. Ihr stark verfallener
Mittelthurm ist von alterthümlichem Charakter, er trügt an einer seiner Mauern das
Csaky'sche Wappen. An der Seite, die er der Waag znkehrt, erblickt die Überlieferung
in einer Nische des halbverfallenen Stiegenhauses den Ort, wo Kaspar Szunyogh seine
Tochter Katharina, weil sie ihrem Galan Franz Forgäch geheime Zusammenkünfte gewährt
hatte, zur Strafe einmauern ließ. Diese schreckliche Begebenheit hat auch Johaun Arany
Bad Rajecz-Teplitz.
in seiner poetischen Erzählung „Katalin" bearbeitet. Budatin ist die einzige flachlündische
Burg in diesem Theile des Waagthals.
Der Kisueza-Mündung fast gerade gegenüber fließt die Rajcsanka in die Waag. Sie
kommt in der Gegend von Csicsmän vom Sztrazsö herab und strömt vielfach gewunden
zwischen dem südlichen Thcil der Kleinen Fätra und dem nördlichen Theil des Freistadtler
Gebirges der Waag zu. Ihr Thal ist ein belebter Verkehrsweg zwischen Trentschin und
Neutra, an der Westseite des 1344 Meter hohen Klakberges, zwischen den Facsköer
Bergen, deren Tannen- und Buchenwälder die Gegend reichlich mit Brennholz versehen,
während ihre Hutweiden die Käserei und Schäferei von Csicsmän mit Grassutter