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Full text : Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 5, 1. Abtheilung

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dm  höchstgelegenen  Thälern  des  Mätragebirges  hinab  bis  fast  in  die  große  Alföld-Ebene.
Systematisch  erforscht  sind  aber  nur  ganz  wenige.  Die  bedeutenderen  Bestattungsorte,
von  denen  wir  sichere  Nachrichten  haben,  sind  die  bei  dem  schon  öfters  erwähnten  Pilin
(Nögräder  Comitat),  bei  Andrasfalva  (Liptauer  Comitat),  Nyitraßeg  (Barser  Comitat),
Noväk,  Nagy-Lehota  (Neutraer  Comitat),  Ürmezö  (MLramaros),  HarsLny  (Borsoder
Comitat)  und  andere  mehr.
Die  in  den  obernngarischen  Gräberfeldern  der  Bronzezeit  gefundenen  Aschennrnen
und  Thongefäße  sind  ihrer  Form  nach,  mit  größeren  oder  geringeren  Abweichungen,  den

Gegenstände  ans  dem'Komjäthnaer  Bronzefund.

Gefäßen  verwandt,  die  auf  ähnlichen  Bestattungsplätzen  in  anderen  Gegenden  des  Landes
gefunden  wurden.  Am  häufigsten  erscheint  die  bekannte  bauchige,  unten  enge  Urnenfvrm,
deren  einzige  Verzierung  meist  die  über  der  Biegung  des  Bauches  einander  gegenüber
angebrachten  senkrechten  Henkelchen,  Buckel,  zuweilen  auch  der  Biegung  des  Bauches
folgende  Parallellinicn  bilden.  Nur  ausnahmsweise  kommen  bei  den  größten  Urnen  massive
Henkel  vor,  die  sich  vom  unteren  Theil  des  Bauches  schief  nach  abwärts  krümmen.  Die
Thonmasse  der  Gefäße  ist  im  allgemeinen  sehr  schlecht,  mit  Quarzsand  gemischt,  zuweilen
mit  Graphit  geschwärzt.  Viele  sehen  ans,  als  wären  sie  nicht  einmal  gebrannt  und  erst
nachträglich  der  Einwirkung  des  Feuers  ansgcsetzt  gewesen.  Die  in  den  Urnen  vorkommenden
            
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