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Unter den Steinkohlenlagern der Gegend ist das von Salgo-Tarsan da-
bedeutendste. Vor einem halben Jahrhundert waren seine Schätze noch unbekannt, ^e
Berge waren mit Urwald bedeckt, wo Baum über Baum fiel und verfaulte. Der damalige
Grundbesitzer, Anton Jankovics, gestattete keine Rodungen. Sein Wildpark wimmelte
von Hirschen, Damhirschen, Wildschweinen n. s. w. Nach seinem Tode (1854) drang die
Spitzhacke, ans Kohlen schürfend, auch hieher vor und brachte den Tumult einer gewaltigu,
Umwälzung in die Gegend. „ , . . . , ,
Salgö-Tarjan war vor 1848 ein stilles Palöczendörfchen von 767 Seelen, letzt hat
es 0 478 Einwohner und ist die bestbevölkerte Ortschaft im Comitate. Nach 1854 bildeten
sich Actiengesellschaften, welche um die Wette alle kohleuhältigen Gebiete ringsum m den
Gemarkuugen vou Zagyva, Kazar, Baglyasalja, Karaucsalja, Nemt., Matra-szele,
Homok- und Kis-Terenne, Mätra-Novak, Vizslas, Andräsfalva u. s. w. erwarben, lue
Salqö-Tarjaner Kvhlenbergwerks-Aetiengesellschaft besitzt die Kohlengruben m den
Gemarkungen von Salgö-Tarjan, Zagyva und Kazar, wo sie 2.560 Arbeiter beschäftigt
und jährlich 10 Millionen Metercentner Steinkohle fördert. Der ..Nordnngarl,chen
vereinigten Kvhlenbergwerksgesellschaft" gehören die Gruben in den Gemarkungen von
Baglyasalja, Karancs-Keßi, Nemti, Mätra-Szele und Homok-Terenne, wo M m,
1.182 Arbeitern Braunkohle gefördert wird. Die Jahresproductwn stieg bw aus