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Südöstlich von Käsmark liegt Leibitz, am gleichnamigen Bach. Es ist eine der
alten 16 Zipser Städte, seine Bevölkerung treibt Grobtnch- und Leinenweberei und
bereitet guten Schafkäse. In einem Engthale, 7 Kilometer von der Stadt, liegt Bad
Leibitz mit einer alkalischen Schwefelquelle. Südwestlich von Käsmark sind zu erwähnen:
das Dorf Hnnsdorf
Hnnfalu), dann Groß
oder Kakas-Lomnicz,
wo die Berzeviczy ein
aus dem XVIII. Jahr
hundert stammendes,
von schattigem Park
umgebenes Schloß ha
ben. Weiterhin folgt
die Großgemeinde
Matheöcz, deren Be
wohner sich neben ihrem
Ackerbau auch in der
weithin berühmten
Scholtz'schen Blechwaa-
renfabrik und einer mit
Dampf betriebenen Le
derfabrik beschäftigen.
Noch weiter liegt auf
einem Hügel Szepes-
Szombat mit alter
römisch-katholischer Kir
che und alleinstehendem
Glockenthurm. Dann
erreicht man Popräd Tän°-L°mmtz.
(Deutschendorf), eine
Stadt mit geordnetem Magistrat, am rechten Ufer der Popper. Es ist Knotenpunkt dreier
sehr befahrener Landstraßen: der Liptau-Lublauer (Popperthaler), Kaschauer (Hernad-
thaler) und Dobschaner (Gran- und Sajöthaler) Straße. Dazu gesellen sich die im Sommer
sehr belebte Straße nach Schmecks und die hier abzwcigenden Linien der Poprädthal- und
Hernadthatbahn. Dieser Lage verdankt Popräd seine verhältnißmäßig starke Entwicklung,
aber auch der gute Ruf seiner Bierbrauerei, seine Stärke- und Papierfabrik, die große