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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 5, 2. Abtheilung

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Andenken des zerstörten Klosters lebt noch in dem Namen: „praspositura cts lupicka 
rokriAÜ" (Propstei des Zufluchtssteines) fort. Jenseits von Schwabsdorf, links der Land 
straße, liegt Gansdorf (Gänöcz) und dabei eine Badeanlage mit einer von Zsigmondy 
erbohrten Quelle, die ans einer Tiefe von 182 Meter mit einer Temperatur von 23—24 
Grad Celsius hervorsprudelt und viel kohlensauren Kalk, besonders aber freie Kohlensäure 
enthält. Auf der Wiese 
unterhalb des Dorfes 
finden sich zahlreiche 
Quelllöcher, deren aus 
brechende Kohlensäure die 
zu nahe kommenden Jn- 
secten und kleineren Vögel 
tödtet. Aus einigen, von 
weitem durch ihre Weiße 
Farbe kenntlichen Hü- 
gelchen sprudeln oben 
Quellen heraus, deren 
Wasser, nachdem die 
Kohlensäure verflogen, 
seinen Kalkgehalt nieder 
schlägt und nach und nach 
solche Hügel bildet. Dieser 
Proceß hat auch den das 
Bad überragenden Hügel 
Hradek (Burgberg) her 
vorgebracht, der vor 
einigen Jahren noch 
bestand, jedoch wegen der 
besonderen Eignung seines 
Gesteins zu Bauzwecken 
schon fast gänzlich weggebrvchen ist. In diesem sehr einträglichen Kalksteinbruche wurden 
prächtige Abdrücke von Pflanzen und Thieren, sowie Knochen von Säugethieren der 
Urzeit gefunden. 
Das Klima der Zips ist rauh, und nicht bloß, weil auf ihrem Gebiete das höchste 
Gebirge des Landes, die Hohe Tatra sich erhebt, sondern auch wegen der bedeutenden all 
gemeinen Höhe ihres Bodens über den, Meere. Aus diesem Grunde beträgt die mittlere 
Düs Thurzö-Haus in Leutschau.
	        
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