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die Sammelplätze für das gesellschaftliche Leben von Eperjes, das zwar regsam ist, aber
lange nicht mehr auf der einstigen Stufe steht.
Von Eperjes nach Bartfeld gelangt man durch das Thal des ungeberdigen Szekcsöflusses,
in dem trotz der häufigen Überschwemmungen dieLandwirthschaft wohl gedeiht. Ganz
nahe bei der Stadt liegen Also- und Felsö-Sebes, dann Kellemes. In Sebes, das
nach dem alten Gemeindesystem ein Marktflecken war, fallen das alte, einst gräflich
Hallerfiche, jetzt gräflich Wengerßky'sche Schloß und ein Franziskanerkloster auf. Weiter
Das Comitatshaus zu Eperjes.
oben, am Fuße der Wartberge (Örhegyek) erblickt man das Dorf Finta mit gräflich
Dessewffyfichem Schloß. An der Abzweigung der Straße nach dem Tapolythale liegt das
Dorf Kapi mit seiner schon erwähnten Burg. Sowohl hier, als auch weiterhin in Töltßek,
Raßlavicza und überhaupt in vielen Dörfern des Säroser Comitats sieht man auf
Schritt und Tritt hübsche Herrensitze, die oft auf weit ausgedehnteren Grundbesitz schließen
lassen, als thatsächlich dazu gehört. Zu den ältesten Schlössern des Comitats gehören die
in Demete und westlich im Gebirge zu Ädamfölde, jenes der Ahnensitz der Semsey,
dieses der Bornemißa. Das letztere spielte noch im XV. und XVI. Jahrhundert seine Rolle
als Burg; im Schloß zu Demete, das jetzt dem Baron Ußlar gehört, sieht man noch den