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Full text : Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 5, 2. Abtheilung

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nehmen  und  auch  in  der  kümmerlichen  Existenz  der  ruthenischen  Bevölkerung  eine
bedeutende  Wendung  zum  Besseren  eintreten  wird.
Die  südliche,  ebene  Hälfte  des  Comitats  ist  im  Allgemeinen  fruchtbar,  doch  hat  in
den  an  die  niedrigeren  Vorberge  grenzenden  Strichen  der  Wohlstand  abgenommen,
seitdem  die  einst  blühenden  Weingärten  zu  mehr  als  der  Hälfte  eingegangen  sind.
Immerhin  ist  der  Verlust  vielfach  schon  durch  neue  Pflanzungen  gut  gemacht,  und  in  der

Die  alte  Holzkirche  und  die  neue  Kirche  zu  Vereczke.
Gegend  von  Beregßaß  ist  das  Weingelände  jetzt  sogar  ausgedehnter  als  früher.  Eine
gute  Einnahmsquelle  ist  überall  das  Obst,  denn  das  Comitat  ist  reich  an  Äpfeln,
Birnen  und  Pflaumen,  und  von  letzteren  wird  auch  viel  nach  Galizien  ausgeführt.
Die  Industrie  beschäftigt  nur  sehr  wenig  Hände,  und  auch  Fabriken  gibt  es  verhältnismäßig ­
  wenige;  Alles  in  Allem  etliche  Spiritusbrennereien,  Bretter-  und  Bauholzindustrien ­
  und  Dampfmühlen.
Der  Handel  beschrankt  sich  größtentheils  auf  die  Deckung  des  loealen  Bedarfes,
doch  werden  Holz  und  Holzproducte,  Jndustrieartikel,  Mineralwässer  und  Obst  in
            
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