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nehmen und auch in der kümmerlichen Existenz der ruthenischen Bevölkerung eine
bedeutende Wendung zum Besseren eintreten wird.
Die südliche, ebene Hälfte des Comitats ist im Allgemeinen fruchtbar, doch hat in
den an die niedrigeren Vorberge grenzenden Strichen der Wohlstand abgenommen,
seitdem die einst blühenden Weingärten zu mehr als der Hälfte eingegangen sind.
Immerhin ist der Verlust vielfach schon durch neue Pflanzungen gut gemacht, und in der
Die alte Holzkirche und die neue Kirche zu Vereczke.
Gegend von Beregßaß ist das Weingelände jetzt sogar ausgedehnter als früher. Eine
gute Einnahmsquelle ist überall das Obst, denn das Comitat ist reich an Äpfeln,
Birnen und Pflaumen, und von letzteren wird auch viel nach Galizien ausgeführt.
Die Industrie beschäftigt nur sehr wenig Hände, und auch Fabriken gibt es verhältnismäßig
wenige; Alles in Allem etliche Spiritusbrennereien, Bretter- und Bauholzindustrien
und Dampfmühlen.
Der Handel beschrankt sich größtentheils auf die Deckung des loealen Bedarfes,
doch werden Holz und Holzproducte, Jndustrieartikel, Mineralwässer und Obst in