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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 5, 2. Abtheilung

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dann bis znm Dorfe Bvgdän gegen Südwest, und schließlich bis zn ihrer Mündung in 
die Schwarze Theiß gegen West. Die vereinigte Theiß fließt durch das ganze Comitat, 
überall in steinigem, kiesigem, sandigem Bette, über Bvcskö, Akna-Rahö und Trebusa bis 
Berlebas in südlicher Richtung, mit starker Abweichung nach West, hierauf wendet sie sich 
bei Rona-Polyana gegen Westen und nimmt bald den Visö-Bach auf. Bis hieher ist das 
Thal an mehreren Stellen nicht breiter, als der Fluß selbst, so daß die Landstraße schon 
in die Bergflanken eingeschnitten ist. An einzelnen Stellen aber haben sich aus den 
Ablagerungen von Kies und Sand Thalerweiterungen bis zur Breite von 60, 80, 100, 
Die Alpen Pietroß und Hoverla, von der Station Zemir gesehen. 
ja 400 Meter und hie und da in einer Länge von 2000 bis 3000 Meter gebildet; an 
solchen Punkten sind die Ortschaften angelegt. Nach der Visö-Mündung schwenkt die 
Theiß gegen Westen ab, nimmt unterhalb von Hußt Abschied von ihren Bergen und 
Felsen, und setzt dann von Ugocsa abwärts ihren Weg durch die große Ebene fort. Die 
Länge der Theiß bis zu ihrem Austritt aus dem Comitate beträgt 174 Kilometer. Ihr 
Gefälle ist ungemein stark, denn es sinkt von der Quelle des Hauptarmes bis zur Mündung 
des Nagy-Äg auf 138 Meter, also um 1091 Meter. 
Die Flößerei wird auf der Theiß und mehreren ihrer Nebenflüsse den ganzen 
Frühling und Herbst, zum Theil auch den Sommer hindurch lebhaft betrieben; sie ist 
eines der Hauptbeförderungsmittel des Holzhandels, der die gewaltigen Forste von 
Maramaros verwerthet.
	        
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