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thales ist. Königin Maria erklärt sie in ihrer Urkunde von 1388 als der Burg Revistye
zugehörig. Nach König Matthias' Tode gehörte sie den Döczy, die hier ein festes Schloß
erbauten. Bei Zsarnöcza schlug Souches 1664 das Heer des Kutschuk Mohamed. Jetzt ist
es ärarisch und Sitz der gleichnamigen Herrschaft. Im zweistöckigen Schlosse ist das
Forstamt untergebracht, das noch ein einstöckiges Gebäude hinzugefügt hat. Das Schloß
ist vollständig erhalten, mit allen Basteien, Schießscharten, ja selbst einem Theil der
Garam-Szent-Kereßt.
Schießwaffen. Hier befindet sich auch die große ärarische Dampfsäge, die das gewonnene
Holz gleich für den Verkehr verarbeitet. Der Bergbau steht seit Jahren still.
Von Zsarnöcza führt im schönen Thale eine gut gehaltene Straße über Hodrus
nach Schemnitz. In diesem Thale liegt die Ortschaft Alsö-Hamor, jetzt Jndustriestätte
ersten Ranges. Die Erzgewinnung im Thale hat seit 1752 der Gerambsche Bergwerk
verein, der die Bergwerkindnstrie auf eine hohe Stufe gebracht hat. Als die Einführung
der Goldwährung den plötzlichen Sturz des Silberpreises und dadurch beinahe den Ruin
der Silbergruben nach sich zog, errichtete der Repräsentant des Bergwerkvereins, Robert
v. Berks, 1895 in Alsö-Hämor die große Silberwaarenfabrik „Szandrik", die mit ihren
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