63
Abenteurer des XVII. Jahrhunderts, zu Hause war. Sie wurde gleichzeitig mit Burg
Csabrag gebrachen. Der Überlieferung nach soll der Szitnyaberg noch im XVI. Jahr
hundert Attilas Berg (mons ^.Urilae rag-ich geheißen haben; der an seinem Fuße
entspringende Szikincze-Fluß hieß vor Alters Szitnicza. Gegenwärtig steht auf dem Berge
ein bequem eingerichtetes Schntzhaus, welches Herzog Philipp von Coburg an Stelle eines
alten, durch den Fürsten Nikolaus Kohary erbauten, aber im Jahre 1852 zugrunde
gegangenen Gebirgshauses errichten ließ. Der Gipfel ist von Süden her, über Berencsfalu
Das Thal des Szikincze und der Gran bei Zalaba.
auch für Fuhrwerk erreichbar, doch ist der Aufstieg von Schemnitz aus interessanter. Hier
sind die Wege gut erhalten, die Scheidepfade, Steilwege, Quellen und Ruheplätze mit
Namen und Richttafeln bezeichnet. Die Naturschönheiten der schlanken Bergspitze lassen
übrigens die Mühsal des Weges vergessen.
An der Nordseite des Szitnya erheben sich zwischen den Ortschaften Jlles, Szitnyatö
und Hegybänya Bergrücken von mäßigerer Höhe, die aber durch tiefe Thäler zerspalten
sind. Diese Rücken ziehen hauptsächlich in zwei Richtungen: der eine von Hegybänya über
Köpatak und Bagonya bis in die Gegend von Hont-Besenyöd, der andere westlich auf
Magaslak, und von da weiter nach Südwest, auf Pnkanz (Bakabänya) Zu. Diese letzte
Bergreihe hat ihren höchsten Punkt nördlich von Pnkanz, im Nagy-Veternik
(750 Meter).