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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 2

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Mühsal des unstäten Lebens durch die Wahl eines ständigen Wohnortes enden wollte. 
Und daß der Urmensch hier geweilt, beweisen seine unzweifelhaften Spuren sowohl ans 
dem Cserhät als auch am Theißufer. Unfern von Monor, bei Gomba, erhebt sich eine 
Höhe Namens Värhegy (Burgberg), die in vorgeschichtliche Zeiten znrückweist. Die 
Nachgrabungen haben daselbst eine mit Süßwassermuscheln vermischte Aschenschichte, nebst 
verkohlten Menschen-, Hirsch- und Schasknochen zu Tage gefördert. An diesem jetzt 
wasserlosen Orte muß also der Mensch gleichzeitig mit jenen Muscheln gelebt haben. Hätte 
Weinbauer von Kecslemü. 
irgend eine spätere Überschwemmung die Muscheln dahingetragen, so Hütte dieselbe Flut 
den Feuerherd des Urmenschen hinweggeschwemmt. Zu jener Zeit waren die tiefer liegenden 
Stellen noch von Wasser bedeckt, in dem die Muscheln lebten, und nur einzelne hngelartige 
Erhebungen waren ans dem Süßwassermeere aufgetaucht, als bereite die ersten Ansiedler 
auf den Höhen erschienen und mit Steingeräthen ums Dasein kämpften. 
Auch bei Töszeg am Theißufer ist die Niederlassung des Urmenschen erhalten 
geblieben. Die Flut deckt da die Reste von Pfahlbauten. Drei gesonderte Stockwerke sind 
über einander gebaut, jede obere, nachdem die untere schon abgebrannt war.
	        
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