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sein noch immer ungedrucktes Werk, den „Einsiedler von Bihar", unter dem er selbst zu
verstehen ist. Und in der That, sein Leben in dieser wilden Gegend war das eines
Einsiedlers, denn die ausgedehnteste Sumpfgegend Ungarns, der Särret war damals
wirklich noch ein Reich der Gewässer.
Auch der Särret hat nämlich eine derartige Umwandlung durchgemacht wie der
Grmellek. Hier geht die für die Gegend charakteristische Rebe, dort die „Wiese" dem Unter
gang entgegen. Nebenbei gesagt, ist „Wiese" nach örtlichem Sprachbrauch soviel wie
User der Reißenden Körös.
„Röhricht", so daß Särret eigentlich „Sumpfröhricht" bedeutei. Im Großen L-ärret,
unterhalb von Nagy-Bajom, und auf dem Komädier Moor oder dem Kleinen särret der
Körös finden sich kaum noch,ein- bis zweitausend Joch Moorerde und Schwemmland,
alles Übrige ist der Cultur unterworfen. Die Gewässer des Großen Särret an der Grenze
des Comitats und hinein bis ins Bekeser Comitat leitet der alte Berettyö-Kanal ab, die
des Kleinen Särret die Reißende Körös.
An der Grenze des Mkeser Comitats, auf der zu Komädi gehörigen Puszta Köt,
sowie bei Jräsz und Czirkö, welches dem Grvß-Wardeiner Domcapitel gehört, bestehen
noch jetzt etwa tausend Joch Schwemm- oder Sumpfland; in Köt wurden noch vor sechs
bis sieben Jahren alljährlich an die 600.000 Garben Rohr geschnitten und dann auf der