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Full text : Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 2

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Hauptplatz  in  Bekös-Csaba.

Eine  so  große  Veränderung  ist  ohne  einen  Aufwand  von  geistiger  Kraft  und  Arbeit
undenkbar.  Bekcs  hatte  auch  in  dieser  Hinsicht  seine  eigenen  Entwicklungsstufen  und
Cultnreinrichtungen.  Es  fehlte  ihm  nicht  an  Volks-,  Mittel-  und  Fachschulen.  Schon
im  XVI.  Jahrhundert  bezogen  seine  jungen  Leute  die  Universitäten  von  Krakau  und
Wittenberg,  um  dort  einer  höheren  Ausbildung  theilhaft  zu  werden  und  dann  daheim
würdige  Apostel  der  Civilisation  zu  sein.  Zur  Zeit  der  Reformation  blühten  in  Gyula  und
Bekes  höhere  Schulen,  während  der  Türkenherrschaft  verkam  Alles  wieder,  nach  ihrem
Ende  jedoch  entstand,  insbesondere  durch  den  Geist  Kaiser  Josefs  II.  angeregt,  in  Szarvas
und  Csaba  eine  recht  ansehnliche  geistige  Bewegung.
Ein  hervorragend  tüchtiger  Seelsorger  zu  Szarvas,  Samuel  Tessedik,  errichtete  im
vorigen  Jahrhundert  eine  in  ihrer  Art  einzige  Anstalt,  in  der  er  der  Jugend  durch
praktischen  Unterricht  die  Erlangung ­
  gemeinnütziger  Kenntnisse
ermöglichen  wollte.  Mit  Rücksicht
auf  die  Interessen  der  ackerbauenden ­
  und  gewerbetreibenden  Bevölkerung ­
  schuf  er  eine  Schule

Theater  in  Bekes-Csaba.
            
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