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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 2

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Markung der an dem rechten Ufer der Temes gelegenen serbischen Ortschaften Csenta 
nsnrpiren die Sümpfe Klein- und Groß-Kulpin noch immer ein großes Gebiet. 
Die namhafteren Gemeinden neben der vonGroß-Beeskerek nach Pancsova führenden 
Comitatshauptstraße sind: Ozora, dessen rumänische Bevölkerung Viehzucht betreibt, 
Antatfalva, Sitz des Bezirkes und das davon östlich gelegene Lajosfalva, deren slovakische 
Bevölkerung mit Erfolg der Seiden- und Bienenzucht obliegt. 
Das blühende, nette und volkreiche Torontäl-Väsärhely (früher Debeljäcsa) ist die 
einzige reinnngarische Gemeinde der ganzen Gegend. Die aus Veszprem und der Gegend 
Pancsova. 
von Hödmezö-Väsärhelz, Szentes und Mako zu Ende des vorigen Jahrhunderte 
angesiedelten fleißigen reformirten Bewohner betreiben neben Ackerbau und Viehzucht 
einträglichen Handel und Gewerbe, interessiren sich wann für die Volkserziehung und die 
Culturbestrebnngen überhaupt; ihr in den Kämpfen von 1848 und 1849 von Grund aus 
zerstörtes Dorf bauten sie aus dem Staube prächtiger empor und brachten es in kurzem 
zu neuer Blüte. Ihre Jahrmärkte sind weit und breit berühmt. Von den serbischen 
Bewohnern des Dorfes Cserepfalva beschäftigen sich viele mit Getreidehandel und Bienen 
zucht. Die Bäuerinnen verfertigen prächtige Teppiche und Leinwandsachen. Ein rechtes 
Mnsterdorf ist das deutsche Franzfeld mit blühenden Schulen und anderen Bildungs 
und Wirthschaftsanstalten. Seine Pferdezucht ist so bedeutend, daß daselbst besondere
	        
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