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ihnen gar Tröge auszuhöhlen versteht, ist ein großer Meister. Und unter diesen ist der
schon ein welterfahrener Mann. Der befährt in einem selbstgehöhlten Weiden-
stannn die todte Theiß, die Sümpfe, die im Wasser stehenden Wälder, die der Fischerei
pächter nicht als verboten markirt, und lauert dort mit Angel, Netz und Garn auf den
Fisch; im trockenen Sommer gräbt er die Grundeln aus, die sich in den ausgetrockneten
Wassergrund geflüchtet haben. Manchmal steht er tagelang unbeweglich, wie eine Säule
ans der Kahnspitze, die fünfzackige Harpune hoch erhoben, und schleudert sie blitzschnell in
den großen Fisch, der sich ihm nähert. Man erzählt, daß einmal ein Pakäsz von einem
harpnnirten, zwei Ccntner schweren Wels an der Harpunenschnur sammt seinem Kahne
Überschwemmte Tanya.
schnell wie ein Torpedoschisf zwei Meilen weit fortgczogen wurde, znm großen Staunen
der entgegenkommenden Flößer, die einen von selbst stromaufwärts treibenden Nachen noch
nie gesehen hatten. Die Frauen der Päkäszsamilie haben einen beschwerlicheren Sport
zu betreiben. Sie sammeln, bis über die Knie im Wasser stehend, Vlntegel, indem sie dem
blntsangenden Unthier ihren eigenen Körper als Lockspeise darreichen.
Der Pakäsz hatte auch seinen ständigen Wohnsitz auf der Insel: einen Palast, aus
Rohr gebaut, an den Stamm der ältesten Weide gelehnt, deren Höhlung als Speisekammer
diente. In der Hütte hat die ganze Familie Platz, und das Stückchen Erde im Dornenhag,
wo der Kohl wächst, zeugt von der Arbeit der Frauenhand und von hochkletternden
Ranken hängen die großen Früchte des gelben Kürbisses herab, eine sichere Nahrung für
den Winter. Von dein Paticsholz, welches dies Rohr zusammenhült, hängt eine ranzige