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näher man denselben kommt, umso anziehender wird die Landschaft. In ihrer Mitte liegt
die Stadt Caslau von weitem sichtbar, da sich ihr schlanker Kirchthurm hoch über ihre
Häusermasse erhebt. Bei ihrer Anlage erhielt sie einen großen, länglich viereckigen Ring,
wie ihn wenige Städte aufzuweisen haben. Mit den regelmäßig auslaufenden Seiten
gassen und der bei solcher Anlage gewöhnlichen, längs der ehemaligen Befestigungen
laufenden Rundgasse bildet er die alte innere Stadt. Die alten Vorstädte sind meistens
Kuttenberg.
gegen Norden und Süden vorgeschoben, die neueste jedoch entstand an der östlichen Seite
nach Erbauung des Nordwestbahnhofes. Die Stadt hat noch einen Theil der ehemaligen
Befestigung bewahrt und noch steht ein runder Thorthurm, der nebst der Kirche zu St. Peter
und Paul, deren hohem Kirchthurm und der evangelischen Kirche der Stadt die Ein
förmigkeit der modernen Gebäudemassen benimmt. In der Decanalkirche, wo 1421 ein
Landtag abgehalten wurde, begrub man den Husitenführer Zizka; indessen kann man heute
kaum die Stelle finden, da im Jahre 1623 und später alle Spuren des Grabdenkmals
beseitigt wurden. Die im Ganzen ebene Umgegend hat auch einige anziehende Punkte, kleine
den wellenförmigen Erhebungen entsteigende Kuppen, so den Hain Xarniü (Xumesü) bei