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Opatovice auf, die sich bis heute erhalten haben; weiter ins Land hinein, in der Gegend
der heutigen St. Stephanskirche, vernehmen wir von einem Dorfe Rybnik. Am linken
Ufer unterhalb der Burghöhe und der die Abhänge des Petrin, heutigen St. Lanrenzi-
berges, belebenden Weingärten bestanden mehrere Weiler, Üjezd (Aujezd), Nebovidy,
Travnik (Travnicek); die in denselben befindlichen Kirchen werden zwar erst im
XI. Jahrhundert erwähnt, allein die Ansiedlungen selbst reichten ohne Zweifel tief m die
Heidenzeit zurück.
Die Prager Burg, damals das eigentliche Prag, entwickelte sich rasch. Es mutz
früh eine solide Befestigung mit Thürmen an die Stelle der alten aus Holzwerk und
Balken getreten sein, denn schon im X. Jahrhundert berichtet der früher erwahnte
Jbrahim Ben Jaknb: „Die Stadt Prag ist aus Stein und Kalk erbaut," was auch
von manchen Bauten im Suburbium gelten dürfte, da Steinbrüche und der altberuhmte
Prager Kalk überall nahe waren. Im Innern der Burg entstanden von einem Jahr
hundert zum andern neue Bauten. Gegen den Ophs hin errichtete Vratislav I.. 89o biv
926, eine Kirche zum heiligen Georg, in welcher er die irdische Hülle stiiier Mn er
Lndmila, der ersten christlichen Herzogin und Märtyrin, beisetzen keß. Unter fernem
ältesten Sohne Wenzel I. wurde 930 bis 931 eine Kirche zum heiligen Veit erbau ,
etwas herwärts der Stelle des heutigen Doms. „
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