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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Böhmen, 1. Abtheilung

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Infolge der hierdurch gewonnenen Erfahrungen und Fertigkeiten dürfte er sich dann 
an das Zuschärfen und Zuschleifen der härteren Steinartefacte gemacht haben, und mit 
dieser Fertigkeit versehen, tritt er uns in der neolithischen Zeit entgegen. Bei Betrachtung 
der so zahlreichen, zugeschliffenen Steinwerkzeuge und Steinwaffen im Landesmuseum 
zu Prag, in den Museen einzelner Städte, sowie der im Privatbesitz befindlichen Funde 
dieses Landes fallen zunächst solche Äxte, Beile und Meißel auf, welche blos an der 
Schneide zugeschliffen sind; an diese reihen sich ganz zugeschliffene einfache Formen, dann 
die mit einem Bohrloch versehenen und schließlich zierlich ausgebogene und geschweifte 
Formen. Dieselben kommen einzeln vor, aber auch vereint an solchen Fundorten, 
welche die ganze neolithische Zeit hindurch besiedelt waren, beispielsweise am Rivnac an 
der Moldau. Hier kommen aus Feuerstein zugeschlagene, mitunter an die palüoli- 
thische Zeit mahnende Messer und Spähne, Pfeil- und Lanzenspitzen vor, ferner aus diesem 
Gestein und aus Amphibolith zugeschliffene Meißel, Äxte und Steinbeile verschiedener 
Größe; bei der großen Menge derselben fand man nur sechs durchbohrte Steingeräthe 
vor. Zugeschliffene einfache Formen sind aus den Stationen Bzl, Lopata, Neu-Bydzov, 
Böhmen.
	        
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