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Was nun Sprache und Schrift anbelangt, so ergab die letzte Zählung folgende
Zusammenstellung: von je 1000 anwesenden einheimischen Personen bedienten sich der
deutschenUmgangssprache 371'90,derböhmisch-mährisch-slovakischen 627'90, der polnischen
01, der ruthenischen 0 03, der slovenischenO'OI, derserbo-kroatischenO'OO, der italienischladinischen
0 02. Rumänisch und magyarisch kam nicht vor. Von je 100 über sechs Jahre
alten Personen können 93'96 männliche, 89'52 weibliche lesen und schreiben; 1'44 männliche,
3'58 weibliche nur lesen; 4'60 männliche, 6'90 weibliche weder lesen noch schreiben.
Gesichtstypen aus Grulich.
Die Berufs arten betreffend, hat die Volkzählung vom 31. December 1880 ergeben:
den Berufsarten mit höherer Schulbildung gehören 3 10 Procent der Bevölkerung an,
45 25 Procent der Land- und Forstwirthschaft, 39 65 Procent dem Berg- und Hüttenwesen,
der Industrie und den Gewerben, 5 96 Procent dem Handel, den Creditinstituten
und dem Transportwesen; 3 36 Procent waren Haus- und Rentenbesitzer, Pensionisten;
0 52 Procent Insassen von Anstalten für Erziehung, Wohlthätigkeit rc.; 1'85 Procent
Aufsichts- und Wachorgane, Diener und 0'31 Procent Personen unbekannten Gewerbes.
Über die physische Tauglichkeit der Bewohner Böhmens geben die Erhebungen
der Assentirungs-Commissionen Aufschluß. Nach dem militär-statistischen Jahrbuch war in
den Jahren 1886,1887,1888 die Zahl der Tauglichen größer, als für den Durchschnitt der
Monarchie berechnet wird, in folgenden Territorialbezirken: Wien, Graz, Innsbruck, Zara,
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