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Himmelsgegenden eigens errichteten, mit Laubwerk geschmückten Altären, der Priester
schreitet unter einem von vier angesehenen Bürgern getragenen Baldachin, während
Pöllerschüsse und Glockengeläute die Feierlichkeit des Festes erhöhen. Die Zweige von den
Altären werden unter das Dach und hinter Bilder gesteckt, die Kränzchen von der Procession
werden an die Wand gehängt und während eines Gewitters verbrannt.
Sommergewitter und Hagelwolken pflegt man durch Beschwören, durch
Glockengeläute oder Wetterhornblasen zu vertreiben; auch zündet man, wie bereits
erwähnt, während des Gewitters Lichtmeßkerzen an und verbrennt geweihte Osterpalmen
und Frohnleichnamskränze. Wenn ein Gewitter im Anzug ist, so legt man em Laib
Brot auf den Tisch, damit man, wenn es einschlagen und anzünden sollte, nicht die
Geistesgegenwart verliere. Wenn ein Gewitter herannaht oder wenn in einem Gebäude
Feuer ausbricht, so stellt man den Backtrog vor die Thür mit der Öffnung weg vom
Gebäude; nach welcher Richtung die Öffnung zeigt, dorthin verzieht sich das Gewitter
oder dorthin wendet sich der Wind.
Die Feier der Sonnenwende wird noch überall mit Johannisfeuern (olnrö svalo-
^nsice) begangen. Am Vorabend des Johannisfestes (24. Juni) bietet sich dem Zuschauer
ein bezaubernder Anblick dar. Auf den Anhöhen und Bergen flackern plötzlich Feuer auf und
Erntefest (vbiinlcx).