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welcher aus dem Kreibitzer Becken kommt, wo er oft große Überschwemmungen verursacht,
sich dann mit dem Daubitzbach verbindet und über Schemmel gegen Windisch-Kamnitz
durch ein reizendes Thal sich windet, ferner das Dittersbacher Wasser, welches bei der
Grundmühle mündet, und endlich die Dürre Biele. Besonderen Reiz bietet das Thal
des Kamnitzbaches selber. Dieser windet sich von Böhmisch-Kamnitz durch die Rab-
steiner Schweiz nach Jonsbach, wo das Weißbachthal und das Goldbachthal einmünden
und im Verein mit Wäldchen von Laub- und Nadelholz der Ortschaft einen wirklich
seltenen Reiz verleihen. In Windisch-Kamnitz, einem Dorfe, welches früher durch
Garnbleicherei sich hervorthat, beginnt eine herrliche Kahnfahrt bis zur Grnndmühle.
Die schwarze Teufe und die Dostwand gelten hier als die bedeutendsten Punkte. Oberhalb
der wegen ihrer idyllischen Lage gerühmten und von Touristen vielbesuchten Grnndmühle
liegt der kleine Oybin, ein festungsähnlicher Riesenselsen; unterhalb der Mühle aber liegt
die Hölle, hinter welcher die Welt oder wenigstens der Weg zu enden scheint. Denn weiter
bachab ist ein großer Theil des Grundes nur für Flößer und Schwimmer besuchbar.
Böhmen. 4