Der Jnnenhof des Schlosses zu Mühlhausen.
blühte nach den hussitischen Kriegen rasch empor nnd wuchs zu immer größerer Bedeutung.
Für die cultnrellen Bestrebungen der dortigen Bevölkerung ist der Umstand bezeichnend,
daß hier am Schlüsse des XV. Jahrhunderts die erste bekannte Buchdrnckerei bestand, aus
welcher die trefflichsten böhmischen Inkunabeln stammen. Während des XVI. Jahrhunderts
erfreut sich die Stadt einer Wohlhabenheit, welche bald zu einer bedeutenden Bau-
thätigkeit Anlaß gab und die watschen Steinmetzen heranlockte. Johann und Anton de
Statia von Lugano, Johann und Matthäus Merliau, Albert Grhson, Marco Soldata und