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welchen die einheimischen Cvmponisten am dentschen Opernrepertoire hatten, beschränkte sich
auf nicht gerade seltene, aber doch nur vereinzelte, unzusammenhängende Bestrebungen,
die blos in wenigen Ausnahmefällen eine mehr als ephemere Bedeutung gewannen. Gleich
im Beginn fühlten sich Vitäsek und Tomasek zu Bühnenversuchen angeregt; später trat
namentlich der Teplitzer Bürgermeister Josef M. Wolfram (1789 bis 1839) mit einer
Reihe von mitunter auch in Deutschland aufgeführten Opern auf, unter denen der
Franz Skroup (Skraup).
„Bergmönch" (1831) den meisten Erfolg erzielte; in der Folge überragte Kittl entschieden
alle Mitstrebenden.
Obgleich auf dem Gebiete des böhmischen Theaterwesens bereits zu Ende des
vorigen Jahrhunderts eine große Rührigkeit herrschte, hier und da auch Versuche mit
Gesangspossen und Operetten gemacht wurden, so kann doch erst seit 1823, da Dilettanten,
denen das Theater freundlich entgegenkam, sich der Sache annahmen, von eigentlichen
Opernvorstelluugen in böhmischer Sprache die Rede sein. Die erste brachte (am
28. December des genannten Jahres) Weigels „Schweizerfamilie" und wurde vom