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MAK

Full text : Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Mähren und Schlesien

werkthätigen  Gönnerschaft
einflußreicher  Adclsherren,
überdauerte  alle  Verbannungsmaßregeln ­
  und
verlieh  dem  geistigen
Kulturleben  Mährens  ein
bestimmtes  Gepräge.
In  die  Zeiten  Ferdinands ­
  selbst  fällt  die  Verbreitung ­
  der  Lehre  Luthers
auf  unserem  Boden,  vornehmlich ­
  in  den  Städten.
Olmütz,  Znaim,  vor  Allem
Jglau  bilden  Hauptheerde ­
  des  Protestantismus.
Mähren  wird  aber  seit  1526
auch  die  Zufluchtsstätte  und
neue  Heimat  der  „Wiedertäufer" ­
  der  Anhänger,  Huebmaiers,
  so  gut  wie  der
Gabrieler,  Philippiner  und
der  „Hueterischen  Brüder".
Während  in  Böhmen
(1546  bis  1547)  beim  Losbruch ­
  des  Schmalkaldischen
Krieges  die  glaubeusverwandte
  Ständeschaft  zu
Gunsten  Sachsens  rüstet
und  nach  dem  Siege  der
habsburgischen  Sache  bei
Mühlberg  für  ihre  Unbotmäßigkeit
  büßen  muß,  bleibt
Mähren  im  Großen  und
Ganzen,  Dank  der  klugen
Haltung  seines  Landeshauptmanns ­
  Wenzel  von

Karl  von  Zierotin  (Herotin).
            
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