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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Mähren und Schlesien

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durchfließt er das in der nächsten Nahe von der Stadt gegen Westen gelegene anmuthige 
Schreibwaldthal. Die Berge treten hier von beiden Seiten ganz nahe an den Fluß 
heran und erheben sich besonders rechts von demselben ziemlich steil und reich bewaldet 
bis über 400 Meter. Am Fuße derselben liegen viele zum Theil sehr stilvoll erbaute 
Landhäuser inmitten wohlgepflegter Gärten, während ein reizendes Seitenthal, Brühl 
genannt, mit einer Kunststraße, von welcher sich herrliche Ausblicke in kleine Nebenthäler 
und weiter in das offene Land südlich von Brünn eröffnen, auf den Rücken des 
Bergzuges zur Baba mit 415 Meter Seehöhe führt. Im Sommer gewähren die 
im üppigen Grün prangenden Fluren und Gärten nebst den Eichenwaldungen an den 
Abhängen der kühn aufstrebenden Berge und dem von zahlreichen Kähnen belebten Flusse 
ein landschaftliches Bild von solcher Lieblichkeit, daß es ganz erklärlich ist, wenn die Städter 
oft und gern in diese so nahe gelegene Sommerfrische hinauseilen, und daß insbesondere 
an Sonn- und Feiertagen Tausende von Menschen hierher kommen, um die reine und 
würzige Luft zu athmen und Herz und Auge an der Schönheit der Gegend zu erfreuen. 
Flußaufwärts öffnet sich allmälig das enge Thal und geht in eine breite Ebene mit 
herrlichen Wiesen und Feldern über, zwischen denen das freundliche Dorf Sebrowitz liegt.
	        
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