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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Mähren und Schlesien

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Darkau, mit einer der bedeutendsten jodhaltigen Salzquellen. Freistadt, in dem das 
gefällige Larisch'sche Schloß mit weitläufigen Parkanlagen erwähnenswerth ist, sah einst 
glanzvolle Tage, als die Teschner Herzoge zeitweise hier Hof hielten und prunkvolle Feste 
feierten. Im Nordwesten des Städtchens stießt die breiter werdende Olsa in weitem Bogen 
gegen Preußisch-Olsau. Wohlgepflegte Felder, unterbrochen von eichenbestandenen 
Dämmen und tiefen Gräben sind charakteristisch für die Physiognomie dieser Landschaft. 
Wo heute der Dampfpflug den fruchtbaren Boden zu hohen Schollen aufwühlt, glänzten 
Stadt Jablunkau um das Jahr 1840. 
vor Jahrhunderten die Spiegel zahlreicher Fischteiche, deren Schilfdickicht buntes Wasser 
geflügel belebte. Fanden schon dazumal die fürstlichen Gäste des Freistädter Herzogschlosses 
auf den wildreichen Gewässern ein fröhliches Jagdvergnügen, so versammeln auch heute 
noch die alten Teichgründe die Freunde des edlen Waidwerks, wenn die großen Herbst 
jagden ihren Anfang nehmen. 
Eine halbstündige Fußtour von Freistadt bringt uns ans den Boden Karwins, der 
Fundstätte der „schwarzen Diamanten", durch welche der kleine Ort zu ungeahnter Bedeutung 
emporgekommen ist. Das Dorf zählt heute an 8.000 Einwohner, meist Bergarbeiter,
	        
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