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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Mähren und Schlesien

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In vielfacher Übereinstimmung mit dem durchwanderten Gebiete finden wir 
angrenzend an die Markgrafschaft Mahren jenes Gelände des Teschner Kreises, das von 
der Ostravica und ihren rechtsseitigen Zuflüssen durchschnitten wird. Beide Landschaften 
sind im Süden durch die bedeutendsten Beskydenrücken abgeschlossen: das Weichselland 
durch die fichtendunkle Barania, jenes der Ostravica durch den in Sage und Lied gefeierten 
„kahlen Berg", die Lysa Hora, die ernste Hüterin des ostschlesischen Ländchens. Ihr 
mattengrünes, kahles Haupt beherrscht nicht nur die ringsum sich drängenden Berge und 
Lysa Hora. 
Vorberge, es lugt auch hinaus bis in das Herz des Landes, hinweg über Dörfer und 
Städte. Der mächtige Gebirgsstock der Lysa zweigt vom dreifachen Grenzberge Sulov nach 
Nordwesten ab und wird durch die Mohelnitz (den Mohelnica-Bach) in die Gruppe der 
Lysa Hora (1325 Meter) und jene des Travny (1201 Meter) geschieden. Daran schließt 
sich östlich jener Zug, der vom kleinen Polomberge ausgeht und mit dem Jaworowy das 
Olsathal berührt. Gegen Abend lagern sich die ebenbürtigen mährischen Genossen, vor 
Allem der in dichten Wald gehüllte Smrk (1282 Meter). Der auf breiter Basis aufgebaute 
Riesenleib der Lysa besteht gleich den umgebenden Bergen aus feinkörnigem Sandstein, 
dessen Formation besonders schön in den Brüchen des Godulaberges bei Ellgoth erkannt 
Schlesien. ' 33
	        
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