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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Mähren und Schlesien

die erst durch die Römer in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung nach Mähren 
gelangt sein dürfte. Der Thon wurde, um das Zerspringen der Gefäße zu verhüten, innig 
mit grobem Sand und kleinen Sternchen gemengt, das Gefäß selbst mit der Hand geformt, 
außen und innen mit flachen Steinen oder Beingriffeln geglättet und hierauf am offenen 
Feuer schwach gebrannt, oft auch nur an der Sonne getrocknet. Der eindringende Rauch 
verdichtete sich in den Poren zu kohligen Theilchen, wodurch das Gefäß graphitisch wurde; 
indessen erhielten viele Gefäße eine Beimischung oder mindestens einen Überzug von 
Graphit, der sich nicht selten im westlichen Mähren vorfindet. 
Die Form und Größe der in Mähren bisher beobachteten Gefäße ist,,äußerst 
mannigfaltig. Im Allgemeinen lassen sich Urnen, Töpfe mit und ohne Handhabe (bloße
	        
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