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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Tirol und Vorarlberg

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Nrsickino nsl sscolo äseimo guarto". Von Giovanni Barone a Prato aus Trient 
erwähnen wir das kleine Werk ,Vlsmoria sulla snltnra äsl Trsntino" und die Über 
setzung des deutschen Werkes von Karl Gebler über Galilei; vom Grafen Matteo 
Thunn ans Trient ,11 vucato äi Nrsirto nsi ssooli XI. e Xll." und ,11 Msirlino 
all' spoea äslts occnpamoni kranessi"; von Carlo Giuliani von Nanno im Nonsberg, 
dem emsigen Pfleger der vaterländischen Geschichte und Mitarbeiter am ^roüivio 
M sntiiro", ist die L-christ, Irsnto al tsmpo äsl Loneilio". Ein unermüdlicher Geschichts 
forscher und zugleich ausgezeichneter Naturkenner, insbesondere in der Pflanzenkunde, ist 
Francesco Ambrosi von Borgo im Suganathal, Director der Bibliothek und des 
Museums der Stadt Trient. Von seinen vielen schätzenswerthen Arbeiten nennen wir die 
, Oomrneirtarl snlia, storia trsrckiira" in zwei Bänden, , Irsnto s il sno sirsonäario", 
,8ominario äi storia trsntina", ,8erittori sä artisti trsntini", ,I.a Valsngana 
ässeritta at viaMators" und ,6arlo bimanusls Vlaärnr^o s In strs^onoria nsi 
Irentino". 
Unter den Verfassern literaturgeschichtlicher und volksbildender Bücher in Wälsch- 
tirol sind mit Auszeichnung zu nennen: Giuseppe Maffei von Cles, ein Oheim des 
Dichters Andrea Maffei, dessen »8toria äslta Isttsratnra italiana" durch die Hände 
aller Bildnngsbeflissenen geht; Giuseppe Sicher von Corredo im Nonsberg, Verfasser 
der „isttsratnra ärannnatiea italiana, äiscorso storieo 6 eritieo" und der „ilsmsnti 
s stall äslla linFna italiana"; ferner Paride Zajotti von Trient, dem wir das schöne 
Buch „vella Isttsratnra ^iovanils^, die „Xotims snlla vita s I' in^SFNo äi VInesnro 
UontI" und einen schätzenswerthen Aufsatz über die „Oroinsssi 8posi" Manzonis ver 
danken; Bresciani-Borsa von Ala bei Rovereto, der die bekannte Erzählung „i'ibreo 
äi Verona" schrieb; Don Francesco Tecini von Sarnonico im Nonsberg, Erzpriester 
in Pergine, der in dem Buche „Obsrto ossia le serate ä'inverno pei buoni contaäini" 
vortreffliche Regeln in Bezug auf Ackerbau, Hauswirtschaft uud gute Sitten niederlegte, 
und Don Giuseppe Pinamonti von Rallo im Nonsberg, dessen Bücher, insbesondere 
jenes »veil säueamons äornsstisa" zur Verbreitung richtiger Grundsätze über Volks 
erziehung beitrugen. 
Die Philosophie hatte in diesem Jahrhundert in Wälschtirol ihren größten Vertreter 
in Antonio Rosmini, geboren zu Rovereto 1797 und gestorben 1855 in Stresa am 
Lago Maggiore. Sein Vater Pier Modesto war Tiroler Landmann uud seine Mutter eine 
Gräfin Formenti. Antonio wurde Priester und stiftete die ,?rsti äslla daritä", welche 
später „klosnnniani" genannt wurden. Als Erzpriester seiner Vaterstadt erfüllte er 
die Pflichten seines Amtes mit dem Eifer eines wahren Seelenhirten. In seinen „viseorsi 
sä Istrnmoni catselrstielrs" erzählt er die rührende Geschichte, wie er einen znm Tode
	        
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