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gedient, um das Höchste zu erreichen, was seiner Natur und Epoche erreichbar war.
Mitwirkend und mithelsend hat er Alles erlebt, was das deutsche Theater dev vorigen
Jahrhunderts bewegt hat. Der Hanswurst war noch sein Zeitgenosse, er hat den Harlekin
gespielt, er war, wenn er wollte, ein Muster im Stegreifspiele. Er hat Alles gekonnt, was
die Bühne von einem Manne irgend verlangen kann: er war Tänzer, Mimiker, Sänger,
Schauspieler, und als Schauspieler hat er die ganze Laufbahn vom Hanswurst bis zum
König Lear durchmessen. Schröder hat die Natürlichkeitsrichtung der Hamburger schule
Karl Fichtner.
in Sprache und Spiel zur Vollendung gebracht. „Ich habe ihn nie über, noch unter dem
Leben auf der Bühne gesehen", sagt von ihm sein Biograph Meyer. Sein Spiel und seme
Persönlichkeit, der Künstler und der tüchtige bürgerliche Charakter, der ganze große
Schröder hat im Burgtheater Epoche gemacht und dem Institute die Richtung gewiesen,
die es bis zum heutigen Tage nicht verlassen. Wenn auch Sophie Schröder, das tragische
Genie des Bnrgtheaters, wenn auch Ludwig Devrient und Eßlair, die dem Bnrgtheater
wenigstens durch Gastspiele angehörten, über die Kunst Schröders hinausgeschritten sind,
indem sie die Aufgaben, die von der neueren Dichtung gestellt wurden, congenialer lösten
und die überkommenen Rollen mit Hilfe neuer poetischer Anschauungen vertieften, ihnen