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(m^snM für Schüsseln, Teller u. dgl., welche stehend, mit dem Schüsselboden gegen die
Wand gekehrt ausgestellt werden. Links von der Eingangsthür steht der Backofen zum
Kochen der Speisen und Backen des Brodes (piknü piech mit einem großen Vorbau
(piZ-pic^olch, der mit einer bis zur Decke reichenden Kappe überdeckt ist. Daher heißt die
Wohnstube mit einem Backofen pekürinn. Unter dem Vorbau befindet sich eine halb
kreisförmige Öffnung (lirüdkn) zum Aufbewahren des Brennholzes, mitunter auch als
Brutstätte für die Hühner. Der rückwärtige Theil des Ofens chäpie^ok) über dem
eigentlichen Backofen ist gewöhnlich breit und dient als Schlafstelle für Kinder und Greise.
An der nördlichen Wand steht eine aus breiten Brettern verfertigte Bettstatt (postain)
auf geraden, in die Erde getriebenen Füßen. Dieselbe ist für zwei Personen bestimmt und
wird mit Strvh belegt und mit einem aus dickem Garn gewebten, mit rothen oder blauen
Streifen verzierten Leintuche bedeckt, auf welchem mit »„geschleißten Federn gefüllte Pölster
liegen. Oberhalb des Bettes an der Decke sind in Form eines Rechteckes Stangen befestigt
(Laräün), welche zum Aufhängen von Kleidungsstücken dienen. An der Wand gegenüber
der Eingangsthür befindet sich eine aus hartem Holze angefertigte, aus vier Füßen ruhende
große Truhe (ski-Mia). Dieselbe ist mit einem in Holz geschnitzten Muster oder mit einer
ans rothem oder dunkelnnßfarbenem Grunde schwarz oder weiß anfgetragenen Zeichnung
verziert, während die Kanten der Truhe mit blauen, grünen oder gelben Streifen bemalt
sind. Die Truhe dient zum Aufbewahren von Kleidungsstücken, nicht selten aber, namentlich
in kleineren Bauernhütten zugleich als Tisch, ist dann aber weniger verziert und länger.
An der Wand gegenüber der Eingangsthür läuft auch eine schmale Bank, welche im rechten
Winkel mit einer anderen längs der zweiten Wand angebrachten und bis zum Wandkasten
reichenden Bank zusammenstößt. Vor der ersten Bank steht ein langer, schmaler Tisch, oder
die denselben vertretende Truhe; derselbe wird an Feiertagen mit einem Tischtuch (skütary
bedeckt, welches an beiden Enden mit eingewebtcn Ornamenten oder mit Stickereien verziert
ist. An der östlichen, der Eingangsthür gegenüber liegenden, gewöhnlich auch an der
südlichen Wand, hängt eine ganze Reihe Heiligenbilder in einfachen schwarzen oder rothen
Holzrahmen, mit Bündeln in der Kirche geweihter Kräuter geschmückt. Den ersten Platz
unter denselben nehmen die Bilder der Mutter Gottes und des heiligen Nikolaus ein. In
dieser im Winter mit Stroh geheizten Wohnstube bewegen sich außer den Menschen auch das
Schwein, das Lamm, das Kalb und das Geflügel, und wenn man bedenkt, daß in dieser
Wohnstube gewöhnlich bei gänzlichem Mangel an Lüftung gewaschen und gebacken wird und
daß bei der Thür noch ein großes Krautfaß steht, so kann man sich von dem üblen Einfluß
der dort herrschenden Luft auf die Gesundheit des Menschen eine Vorstellung machen.
An der unteren Außenseite ist die Hütte zum Schutze vor Feuchtigkeit mit einem
niedrigen Wall aus Lehm (pr>spn) umgeben, welcher auch znm Sitzen dient. Da die