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bestimmte Fläche ab, die von vorne ein riesiger vieleckiger Belluard mit Schießscharten
verstärkt. Dieses Schloß baute das Geschlecht der Herburt von Fulstyn. Im Anfang des
XVII. Jahrhunderts schmückte SzczMY Herburt die Mauern mit einer zierlichen Attika
und benützte den alten Belluard für die Einrichtung von Wohnungen.
Herrlich ist die Ruine des Schlosses Rakowiec am Dunajec mit einer Umfassungs
mauer im Quadrat, mit einer sechseckigen Bastei, mit einem Brunnen und einer Kapelle.
Es entstand in der Mitte des XVII. Jahrhunderts durch Fürsorge des Dominik
Adalbert Bieniawski, königlichen Mundschenks von Halicz.
Die Ruinen von Trembowla rufen die Erinnerung an die wirksame Vertheidigung
gegen die Türken wach. Die äußeren Mauern umschließen ein unregelmäßiges Fünfeck, dessen
Spitze am Zipfel des Berges ein großer ovaler Belluard abschließt. Zwei durch Mauern
verbundene Basteien vertheidigen es von der entgegengesetzten Seite.
Das Fortalitium Czarnelica am Dniester, im Jahre 1659 von Michael
Georg Czartoryski, dem Wvjwoden von Bractaw erbaut, zeigt inmitten der Ruinen
eine erhabene Einfahrtsbastei im Charakter der niederländischen Renaissance. Pniöw hat
Umfassungsmauern, deren Plan einem Rechteck sich nähert, mit zahlreichen Basteien. Ein
Werk des Geschlechtes Kuropatwy, gehörte es zu den starken Befestigungen, in denen das
eingeschlossenc Volk die Belagerung der Kozaken im Jahre 1648 bestand. Sidoröw, in
der Nahe des Flusses Zbrncz, zeigt sich auf hohem Gipfel als ein durch Mauern in
Gestalt eines länglichen Rechteckes eingefaßter Raum mit Belluarden an den Ecken und
zahlreichen Basteien mit Reihen von Schießscharten. Malerisch repräsentiren sich die Ruinen
von Jaslowiec auf der Spitze eines hohen Felsens, ein Ban der Jasiowiecki, der im
Jahre 1643 an die Koniecpolski übergegangen ist. Auch Kudrynce am Zbrucz,
Czerwonogröd am Dniester u. s. w. sind hier zu nennen. Bei drohender Gefahr wurden