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zahlreiche Exemplare sich bis auf unsere Zeit erhalten haben, sind, wie schon ihr polonisirter
Name, eine Abänderung des ursprünglichen mnklitn, lehrt, orientalischer Herkunft; es
wurden aber auch in Polen an verschiedenen Orten, und zwar gegen Ende des XVII. und im
Laufe des XVIII. Jahrhunderts mehr oder weniger erfolgreiche Versuche gemacht, diese
Tapisserie zu erzeugen. Es waren in diesem Falle wieder Magnaten, die an ihren Höfen
Werkstätten errichteten, und es ist ein sehr kennzeichnender Umstand, das man solchen
Goldenes Reliquiar mit dem Haupte des heiligen Stanislaus in der Domlirche zu Krakau (polnisch, 1S04).
Werkstätten den Namen „Perserei" zu geben pflegte. Die fürstlich Radziwill'sche „Perserei"
in Stuck wurde hauptsächlich durch Erzeugung goldgewirkter und seidener Gürtel berühmt
und hat durch Heranbildung tüchtiger Arbeiter ein bedeutendes Kunstgewerbe geschaffen,
das bis in die ersten Jahre des laufenden Jahrhunderts blühte und die früher aus dem
Orient, hauptsächlich aus Persien und Indien bezogenen, äußerst theueren Gürtel ver
drängte. Nach dem Muster der Stucker Fabrik entstanden zahlreiche kleinere Werkstätten,
und wie populär und wichtig dieser Artikel gewesen, wie hoch der ökonomische Werth der
Verheimatlichung der Gürtelweberei angeschlagen wurde, kann daraus ermessen werden,