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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Galizien

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zu Sträuchern verkrüppelten Holzarten gebildet, überziehen und festigen oft die steilsten 
felsigen Lehnen des tief eingeschnittenen, schmalen Flußthales des Dniester und der in 
ihn einmündenden Podolischen Flüsse (Strypa, Sereth, Nizkawa, Zbrucz). Hier ist die 
Heimat einiger, in anderen Gegenden Galiziens gar nicht oder selten vorkommender 
Sträucher, wie z. B. des vollblättrigen Schneeballs, der Zwergkirsche (krumm (Lnrnno- 
eerasus), der Elsbeere (Doririinnrin torinlrmiis), des bleichblütigen Gaisklees (Ozüisus 
iönonutlrus), der orientalischen Quittenmispel (Ootouenstsr orientnlis L.), zahlreicher 
Rosen, Brombeeren und dazu vieler osteuropäischer Stauden. Diese Gestrüppe haben 
wohl eine an sich selbst nur geringe Bedeutung für die Forstwirthschaft, Höchstens daß 
dieselben oft ausgezeichnete Fuchsreviere sind und daß aus denselben mittelmäßige 
Ruthen zu Flechtzäunen bezogen werden können — aber an weniger steilen Orten bilden 
sich aus denselben manchmal sogar Hochwälder, die, mehr oder weniger weit auf die 
angrenzende Hochebene übergreifend, als Nutz- und besonders als Schutzwälder nicht ohne 
Bedeutung sind. Botanisch sind dieselben jedenfalls sehr interessant. 
Wie aus der vorstehenden, in allgemeinen Umrissen gegebenen Schilderung zu 
ersehen ist, besitzt Galizien zwar noch viele, aber sehr ungleichmäßig vertheilte und in noch 
Brettsäge zu Zawoja.
	        
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